Samstag, 10. September 2016

[HAARBANDE] Haare trocknen


Hallo ihr Lieben!

Wie schon angekündigt, soll es in diesem Haarbande Post über das Thema "Haare trocknen" gehen. Das Ganze klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht so spektakulär, aber wenn man wie ich schon einige Zeit mit dem Züchten der Haare verbracht hat, wird es doch immer wieder Thema.
Zu Kindertagen und als Jugendliche ging der Griff nach dem Haare waschen meist zum Föhn. Lufttrocknen ließ ich meine Haare nur, als sie sehr kurz (Kinn- bis Schulterlänge) waren. Sonst dauerte es mir damals einfach zu lange bis sie trocken waren - hatte schon immer recht dickes Haar. Als ich begann mich mit Haarpflege genauer auseinanderzusetzen und die Haare wachsen lassen zu wollen, änderte sich das Ganze etwas. Damals - vor fast sieben Jahren - wollte ich bei damals nicht mal brustlangen Haaren meine Naturwellen mehr definieren und fing an einige Elemente der Curly-Girl-Methode in meine Haarpflege zu integrieren. Neben der Conditonerwäsche begann ich deshalb meine Haare zu ploppen - also sie nach der Wäsche kopfüber unter sorgfältigem Einfalten meiner Wellen in ein T-Shirt einzupacken und sie dann zu einem großen Stück trocknen zu lassen (der Rest dann hängend normal an der Luft). In dieser Zeit etablierte sich bei mir das Lufttrocknen. Selbst im kalten Winter wurde es für mich normal meine Haare ohne Hilfe des Föhns trocknen zu lassen. Der Föhn war zu der Zeit aber noch nicht vollständig aus meinem Bad verbannt. Wann immer es schnell gehen musste oder auch wenn meine Haare frisch gefärbt waren, griff ich zum Föhn. Aber es wurde über die Jahre immer weniger. Irgendwann hatte ich dann das Schlüsselerlebnis, dass ich nach langer Zeit der Föhnabstinenz wieder mal zum Föhn griff und meine Haare davon einfach nur trocken, strohig und klettig wurden. Damit wurde es zur beschlossenen Sache meine Haare nie wieder mit dem Föhn zu trocknen und mittlerweile gibt es nicht mal mehr einen Föhn in meinem Haushalt.

Wenn ich meine Haare lufttrockne, geht dem Ganzen schon eine gewisse Zeit im Handtuch voraus. Solange wie die Haare noch tropfnass sind, bleiben sie im Handtuch verstaut. Danach trage ich sie offen und lasse sie lustig vor sich hintrocknen (zumindest wenn es am Wochenende ist). Wenn das Wetter draußen schön ist, nutze ich auch die Möglichkeit das Trocknen durch einen Spaziergang im Freien zu beschleunigen. Wenn ich die Haare unter der Woche abends waschen muss, beiße ich in den sauren Apfel und muss mit nassen Haaren ins Bett (ja ich weiß, dass es eigentlich nicht besonders schonend ist, aber manchmal geht es nicht anders). Dabei wickle ich die Haare locker in ein großes Handtuch und gehe so ins Bett. Morgens sind die Haare dann meistens noch nicht wirklich trocken, so dass sie dann tagsüber im Dutt weitertrocknen. In dem Fall sind sie meistens dann etwas zerzauster, wenn sie aus dem Dutt kommen, aber nach einmal ordentlich kämmen, ist alles wieder im Lot.

Jetzt nochmal ein paar Fotos - einmal komplett frei luftgetrocknet, einmal zerzaust und ungekämmt aus dem Dutt - nachdem ich abends waschen musste und sie im Dutt weitergetrocknet sind.


Im nächsten Haarbande Post wird es um "Low Budget"-Haarpflege gehen, wobei ihr wahrscheinlich aufgrund von Zeitnot da auf mich verzichten müsst.

Euch allen noch ein schönes Wochenende!